Gewässerordnung - Fischereiverein Grav-Insel e.V.

Fischereiverein Grav-Insel e.V.
1978 40 Jahre 2018
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Über uns
Gewässerordnung des
Fischereiverein-Gravinsel e.V.
Für den “Flürener Altrhein“ auf der Grav-Insel



Der Angler ist auch Umweltschützer.
Es sei selbstverständlich, dass er sich die Gesetze des Tier-, Natur- und Umweltschutzes selbst auferlegt.
Die nachstehend aufgeführten Bestimmungen und Begrenzungen sollten für jeden Angler
selbstverständlich sein, damit unsere Umwelt und unser Gewässer keinen Schaden erleiden.

Grundsätzlich gelten die vorgeschriebenen Schonzeiten, Gesetze und Mindestmaße des Landes Nordrhein Westfalen. Darüber hinaus die Auflagen des Vereins.
Bei jedem Angeln ist ein Unterfangkescher zu benutzen.


1. Ausweispapiere

Bei der Ausübung des Angelsports sind folgende Ausweispapiere mitzuführen:

a) der gültige Jahres/ Fünfjahresfischereischein/ Jugendfischereischein
b) der Fischereierlaubnisschein des Vereins/ Tageskarte
c) der Sportfischerpass des VDSF mit gültiger Beitragsmarke
d) die Fangergebniskarte


2.Tageskarten

Nichtmitglieder des Vereins/ Tageskartenangler dürfen nur nach Lösung eines Gastscheines in dem dafür vom Verein freigegebenen Gewässerabschnitt von 7:00 Uhr bis 23:00 Uhr  angeln. Für die Ausstellung eines Gastscheines sind erforderlich:
a) der amtliche Jahres/ Fünfjahresfischereischein/ Jugendfischereischein
b) der Vor- und Zuname im Tagesschein und die genaue Anschrift des Anglers
c) Tagesscheine sind nicht übertragbar
Die Tageskarten sind in der Pforte der Grav-Insel GmbH käuflich zu erwerben.

3. Fischereiaufsicht

Den amtlichen Fischereiaufsehern der unteren Fischereibehörde, den Polizeiorganen, den Fischereiaufsehern des Vereins sind auf Verlangen vorzuzeigen:

a) die Ausweispapiere / Fischereischein etc.
b) die Angelgeräte
c) die zur Angelei mitgeführten Behälter usw.
d) der Fang

Beim Fehlen der Ausweispapiere ist das Angeln nicht gestattet und wird bei einer Kontrolle sofort geahndet.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, auf Fischfrevler zu achten und umgehend Meldung beim Vorstand zu machen.


4. Parken und befahren


a) Das gesetzliche Zugangsrecht zu den Gewässern gibt allen Fischereiausübungsberechtigten die Befugnis, Ufer und die im einzelnen genannten Flächen zum Zwecke der Ausübung der Fischerei auf eigene Gefahr zu betreten.
b) Eingefriedete und bebaute Grundstücke dürfen nicht betreten werden.
d) Das benutzen und Parken von Kraftfahrzeugen:
Das befahren des Tagesplatzes mit dem PKW ist nur den Vereinsmitgliedern gestattet und kann nur dann erfolgen, wenn der PKW am Ende der rechten Fahrspur rechts vom Toilettenwagen geparkt wird. Hierbei ist die neue Parkplakette (neues Logo mit der jeweiligen Mitgliedsnummer) hinter der Scheibe gut sichtbar auszulegen. Die Höchstgeschwindigkeit auf dem gesamten Tagesplatz beträgt 5km/h unabhängig von der Saison.
Das Befahren der Ufergrundstücke mit Kraftfahrzeugen ist nicht gestattet.

5. Verstöße

Es ist jedem Angler verboten:
a) Angelgeräte unbeaufsichtigt am Wasser zu belassen. (unbeaufsichtigtes Gerät wird durch die
Fischereiaufseher sichergestellt).
b) Die Verwendung von Ködern, die dem Naturschutz unterliegen.
e) Köderfische dürfen nur in dem Gewässer verwendet werden aus dem sie stammen.

6. Fischereiausübung

a) Geangelt werden darf:
Angler ab 16 Jahren:
mit 1 Flugangel oder 1 Spinnangel oder zwei Angelruten, mit jeweils nur einem Haken. (der Drilling zählt als Einzelhaken)
Kinder und Jugendliche von 14 bis 16 Jahren mit Fischereischein:
mit 1 Flugangel oder 1 Spinnangel oder zwei Angelruten, mit jeweils nur einem Haken. (der Drilling zählt als Einzelhaken)
Kinder und Jugendliche von 10 bis 16 Jahren mit Jugendfischereischein:
mit 1 Flugangel oder 1 Spinnangel oder einer Angelrute, mit nur einem Haken, in der Begleitung eines Fischereischeininhabers. (die Benutzung eines Drillings ist ihnen nicht gestattet)
b) Das angeln vom Boot und von Schwimmhilfen aus ist verboten.
c) Im Vereinseigenen abgesperrten Teil des Gewässers darf von Vereinsmitgliedern ab 16 Jahren mit drei Ruten geangelt werden.
d) Pro Angeltag dürfen nur: 1Hecht >50cm, 1 Zander >45cm, 1 Schleie >25cm, 1 Karpfen >35cm,              
                                                3 Forellen >25cm mitgenommen werden.
e) Gefangene, untermäßige Fische sind mit nassen Händen vom Haken zu lösen und sofort vorsichtig in das Gewässer zurückzusetzen.
f) Fischverkäufe und Tausch gegen Sachwerte sind nicht gestattet.

7. Setzkescher

Verwendung des Setzkeschers:
1) Tagesgastkarteninhabern, so wie auf der gesamten Tagesplatzstrecke (beide Ufer bis zu den Bojen), ist die Benutzung eines Setzkeschers komplett untersagt.
2) Den Mitgliedern ist die Benutzung des Setzkeschers im Vereinseigenen Mitgliederbereich (hinter den Bojen) nur gestattet, wenn er nicht durch landesrechtliche Regelungen oder Auflagen im Erlaubnisschein
verboten ist und wenn ein vernünftiger Grund vorliegt.
3) Die verwendete Setzkescherkonstruktion und -anordnung muss die Belastungen der Fische so gering
wie möglich halten:
- ausreichende Länge 3,5m und Durchmesser 0,50m
- knotenloses Netzmaterial
- angemessene Maschenweiten
- waagerechte Anordnung
- ausreichende Verankerung und Verspannung
- vollständige Öffnung der Netzmaschen
- ständig geflutetes Netzkeschervolumen
4) Keine Hälterung von geschützten, untermäßigen, in der Schonzeit gefangenen oder verbotenen
Fischarten gem. den gesetzlichen Regelungen.
5) Ein Übermaß an gehälterten Fischen ist zu vermeiden. Nur untereinander verträgliche Fische sind
gemeinsam zu hältern.
6) Die Lebendhälterung ist auf die geringst mögliche Dauer zu beschränken.



8. Fangliste

Aus Gründen einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung der Gewässer ist über Gewicht und Art des Fanges Buch zu führen. Die Fangberichte müssen bis zum 31.01. jeden Jahres dem Fischereiverein- Gravinsel e.V. ausgefüllt, mit Namen versehen zugesandt werden. Ohne Zusendung des Fangberichtes bis zu dem angegebenen Termin erfolgt keine Verlängerung des Fischereierlaubnisscheins.

9. Sauberkeit und Umweltschutz

a) An dem Gewässer ist auf Sauberkeit zu achten, Flaschen, Kartons und sonstige Abfälle sind von den Mitbringern auch wieder mitzunehmen.
b) Festgestellte Gewässerverunreinigungen und Fischsterben sind umgehend dem Vorstand, der
Ordnungsbehörde oder der Polizei möglichst unter Angabe von Zeugen zu melden.

Eine generelle Freistellung des Anglers von der persönlichen Verantwortung sowie eine verbindliche
Gestaltung der Setzkescheranwendung ist nicht möglich.

Verstöße gegen diese Gewässerordnung, unkameradschaftliches Verhalten, Verstöße gegen die Vereinsdisziplin oder gegen die Satzung, abgesehen von der Strafverfolgung durch die Gerichte, ziehen Vereinsausschluss und Entzug des Erlaubnisscheines nach sich.


10. Inkrafttreten


Diese Gewässerordnung tritt gemäß Beschluss der Vorstandsversammlung vom 08.10.2017 in Kraft.





Wesel, 08.10.2017



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